Fußspuren für Menschen in Not

Die SEEBRÜCKE setzte ihre Kampagne #LeaveNoOneBehind (niemand soll zurückbleiben) fort, indem sie am vergangenen Wochenende bundesweit zu Protestaktionen vor leerstehenden Unterkünften für geflüchtete Menschen, Rathäusern oder an anderen bedeutenden Plätze aufrief. Auch in der Stadt Reutlingen erinnerten am vergangenen Sonntag Plakate mit Fußspuren an die katastrophale Situation geflüchteter Menschen an der EU-Außengrenze und auf den griechischen Inseln. Dahinter steht die Forderung, Menschen in den Lagern auf den griechischen Inseln sofort zu evakuieren. In Deutschland haben sich neben Reutlingen 139 andere Städte zum „Sicheren Hafen“ erklärt. In vielen Städten und Kommunen stehen Unterkünfte leer.
Die Voraussetzungen für eine sofortige, unbürokratische Hilfe sind eigentlich erfüllt, es fehlt bisher am politischen Willen.
„Die Fußspuren auf den Plakaten in Reutlingen stehen dafür, dass wir uns derzeit nicht versammeln können, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Wir sind aber dennoch viele, die sich dafür einsetzen, dass die Menschen in Griechenland einen sicheren Ort und eine bessere Gesundheitsfürsorge erhalten. Das Virus kennt keine Grenzen, darum brauchen gerade die Menschen in den Flüchtlingslagern dringend eine Verbesserung ihrer Situation“, so die Organisatoren von Seebrücke, Fridays for Future und ROSA, deren Plakate in Reutlingen am letzten Sonntag zu sehen waren.

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