Reutlingen: Drohende Altersarmut und teure Wohnungen

Drei Meldungen innerhalb von 3 Tagen, die zeigen, dass wir in Reutlingen kommunalpolitisch mehr tun müssen um die Benachteiligten einer neoliberalen Politik zu unterstützen.
Wir brauchen deutlich mehr Sozialwohnungen. Eine Möglichkeit wäre die Neuausrichtung der GWG.
Lesen Sie dazu auf Seite 3 den Artikel zur Wohnraumsituation in unserer Zeitschrift Standpunkte.

GEA am 05.12.2018: „Den Menschen im Landkreis Reutlingen droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 49 000 Arbeitnehmer im Kreis Reutlingen würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 37 Prozent aller Beschäftigten im Kreis.“

GEA am 04.12.2018: „Aktuell sind fast 700 wohnungslose Männer bei der AWO-Fachberatungsstelle »Unter den Linden« registriert – damit ist die Marke vom vergangenen Jahr mit 675 Klienten schon überschritten. Bei den Frauen, deren Anlaufstelle das Elisabeth-Zundel-Haus ist, fällt der Anstieg weniger drastisch aus, er bewegt sich wie im Vorjahr um die 200. »Es kommen jeden Tag Neue«, sagt Gert Auer von der Fachberatungsstelle für Männer. Allein im November gab es 25 Neuaufnahmen.“

RTF.1 am 02.12.2018: „Eine Analyse von immowelt.de zeigt, wie sich die Mieten in den 3 Jahren vor und nach der Einführung entwickelt haben. Dabei wurden Mieten von 35 Städten über 100.000 Einwohner, in denen die Mietpreisbremse 2015 eingeführt wurde, untersucht. Unter den Top 3 der Steigerungsrate befindet sich auch Reutlingen. Hier haben sich die Mieten von 2015 bis 2018 um 20% erhöht. Damit liegt Reutlingen auf Platz drei. In den drei Jahren zuvor hatten sich die Mieten nur um 11% erhöht.“

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