Kommunalwahl 2014 – wir aktualisieren unser Wahlprogramm

Kita_klein

 

Am 13.01. ging es im „Kommunalpolitischen Arbeitskreis“ unter anderem um die Kinderarmut.
Passend dazu berichtet heute der SPIEGEL über eine Umfrage.
In der von Infratest Dimap durchgeführten Umfrage sprachen sich die rund tausend Befragten für folgende Hilfen für einkommensschwache Familien und deren Kinder aus:
Lehrmittelfreiheit (97 Prozent),
kostenfreies Essen in Schulen und Kitas (86 Prozent),
kostenfreie Beteiligung an Bildung, Kultur und Sport (81 Prozent),
kostenlose Ganztagsbetreuung in Schulen und Kitas (84 Prozent),
mehr Fachkräfte und Sozialarbeiter in Schulen (94 Prozent),
eine Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze für Kinder (70 Prozent) und
Erhöhungen des staatlichen Kindergeldes (62 Prozent).
Quelle >>>

In unserem Programmentwurf spiegelt sich diese Mehrheitsmeinung:
Sofortprogramm gegen Armut und Kinderarmut!
Arme Kinder leben in armen Familien. Die Umverteilung von unten nach oben, Massenarbeitslosigkeit, Hartz IV, prekäre Arbeitsverhältnisse und Lohndumping sind Ursachen für die wachsende Armut und Kinderarmut. Diese ist auch in Reutlingen deutlich spürbar: mehrere Tausend Kinder sind von Armut betroffen. Auch bei uns wird der Graben zwischen Wohngebieten
für Wohlhabende und sog. sozialen Brennpunkten tiefer. Der Kampf gegen Armut und Kinderarmut ist uns ein dringendes Anliegen.
Die Zahl der Eltern wächst, die ihren Kindern keine komplette Schulausstattung für die Einschulung bezahlen können.
Wir wollen Teilhabe aller statt Almosen. Als Sofortmaßnahmen gegen Armut und Kinderarmut fordern wir für Reutlingen:
– Die Einführung eines Sozialpasses, der erwerbslosen und Menschen mit niedrigem Einkommen den kostenlosen Zugang zu den öffentlichen Einrichtungen (Bäder, Stadtbibliothek,
Museen, usw.) und die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht. Das bestehende Reutlinger Gutscheinheft muss entsprechend erweitert werden.
– Kinder erwerbsloser oder armer Eltern müssen ein kostenloses Starterset für die
Einschulung erhalten.
– Ein kostenloses Mittagessen in den Schulen und Tageseinrichtungen muss für alle
Kinder und Jugendlichen selbstverständlich sein.
– Die Schulbusse müssen für alle Kinder kostenlos sein.
– Die Teilnahme an Klassenfahrten muss allen ermöglicht werden.
– Die medizinische Betreuung und Versorgung muss deutlich verbessert werden

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