LAK beschäftigt sich mit Wohnungspolitik und Inklusion

Beim „Linken Arbeitskreis Kommunalpolitik“ (LAK) am 1. Oktober, berichtete Thomas Ziegler über die Gemeinderatsdiskussion über die GWG. Leider war von den fundierten Beiträgen der RSÖ-Fraktion im GEA im Unterschied zum Schwäbischen Tagblattnichts zu lesen.
Die Linke und die RSÖ legen Wert darauf, dass die Stadt der GWG Flächen für den sozialen Wohnungsbau auch in zentraler Lage Reutlingens zur Verfügung stellen muss, damit die Verdrängung ärmerer Schichten aus der Innenstadt gestoppt wird.
Statt dessen wird zum Beispiel in der Peripherie – in Altenburg – gebaut. Bezahlbarer Wohnraum muss aber auch in der Innenstadt vorhanden sein.
Überlässt man das innerstädtische Bauland privaten Investoren ist diese Verdrängung vorprogrammiert.
Sichtbar derzeit in der Schulstraße, wo auf engsten Raum teure Wohnungen gebaut werden.

Die Kreisrätin Petra Braun-Seitz berichtete von der Absicht des Landkreises, einen Aktionsplan zur Inklusion zu erstellen. Jetzt schon verlangt eine gültige UN-Konvention die Inklusion, heißt die weitestgehende Einbeziehung Behinderter. Dazu hat sich auch Deutschland seit dem Jahre 2009 verbindlich verpflichtet.
Das kann im schulischen Bereich nur gehen, wenn unter anderem die personellen, strukturellen und materiellen Voraussetzungen geschaffen werden.
In weite Ferne rückt die Inklusion in den baden-württembergischen Schulen, nachdem die grün-rote Regierung einen Lehrerstellenabbau von 11 600 beschlossen hat.

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